Die Tierfotografie

Einige meiner Leser wissen es vielleicht: Ich war eine Zeit lang im Nebengewerbe als Tierfotografin unterwegs. Aktuell kann ich dieser Leidenschaft leider nicht mehr nachgehen, weil ich es zeitlich einfach nicht schaffe. Ich arbeite hauptberuflich in Vollzeit und mache nebenbei noch meinen Master of Arts im Personalmanagement - ebenfalls in Vollzeit. Und außerdem ist da ja auch noch Timmy, dem wir natürlich einen Großteil unserer Freizeit widmen. Eigentlich war es klar, dass irgendwas davon auf der Strecke bleiben würde und bei mir war es die Fotografie. Langfristig ist aber geplant, dass ich das Nebengewerbe wieder anmelde. Da man eine Leidenschaft aber natürlich nicht so leicht abstellen kann, fotografiere ich weiterhin Timmy und dieser ist meist mit großer Begeisterung dabei. Da ich immer wieder Anfragen zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung erhalte, habe ich euch meine bisherigen Artikel zu diesem Thema hier nun zusammen gefasst und es werden natürlich noch weitere Folgen. Wenn euch ein Thema ganz besonders interessiert oder ihr irgendwelche Fragen habt, dann könnt ihr mir natürlich jederzeit gerne schreiben und ich beantworte eure Fragen persönlich oder gern auch hier in einem Artikel. 

Amea - Tschechoslowakische Wolfshündin in der Erfurter Innenstadt. Ich liebe den urbanen Stil, leider ist dieser mit Timmy nicht immer umsetzbar.
Amea - Tschechoslowakische Wolfshündin in der Erfurter Innenstadt. Ich liebe den urbanen Stil, leider ist dieser mit Timmy nicht immer umsetzbar.

Die Frage die mich am häufigsten erreicht, ist die nach der richtigen Kamera. Worauf sollte man beim Kauf achten, welche Marke ist am besten und für welches Modell entscheide ich mich? Meine Gedanken hierzu könnt ihr im folgenden Artikel nachlesen: 

 

Die Wahl der richtigen Kamera

 

Ich fotografiere aktuell mit einer Nikon D7100 und werde voraussichtlich Ende des Monats auf eine Nikon D750 umsteigen. Alle Bilder, welche ihr auf dieser Unterseite seht, sind mit der Nikon D7100 entstanden. 

 

Cleo - Mischling auf der Krämerbrücke in Erfurt.
Cleo - Mischling auf der Krämerbrücke in Erfurt.
Gino - Lagotto Romagnolo in der Erfurter Innenstadt.
Gino - Lagotto Romagnolo in der Erfurter Innenstadt.

Was viele am Anfang nicht wissen (was ich selbst damals auch nicht wusste) ist, dass eigentlich nicht die Kamera sondern das Objektiv das Entscheidende ist. Die Kamera kann noch so gut sein, mit einigen Objektiven ist es beinahe unmöglich, einen rennenden Hund einzufangen - dafür kann man mit diesen Objektiven hervorragend Portraits schießen. Aber für welches Objektiv soll man sich entscheiden und was bedeuten diese ganzen Zahlen auf den Objektiven? 24mm, 50mm, 105mm? 1.4, 1.8, 2.8? EX, DG, OS? Das sind für euch alles böhmische Dörfer (sagt man das so?)? Hier versuche ich, Licht ins Dunkle zu bringen: 

 

Objektive Teil 1 

Noelle - Briard in der Erfurter Innenstadt.
Noelle - Briard in der Erfurter Innenstadt.
Pearl- Papillon. Perfekter Fotografenbegleithund von Jenny Holler Fotografie
Pearl- Papillon. Perfekter Fotografenbegleithund von Jenny Holler Fotografie

Jetzt wisst ihr, für was die ganzen Zahlen stehen. Aber welche Objektive brauche ich tatsächlich für die Tierfotografie und welche sind für diesen Zweck eher ungeeignet? Das ist pauschal nicht ganz so einfach zu beantworten, da jeder seine eigenen Favoriten hat. Während einige sagen, dass sie nie mit einem 35 mm Objektiv Hunde fotografieren würde, nutze ich dies bei 90 % meiner Bilder. Im folgenden Artikel stelle ich euch verschiedene Brennweiten vor und zeige dazu entsprechende Beispielbilder: 

 

Objektive Teil 2

Kate - Mini Australien Shepherd
Kate - Mini Australien Shepherd
Den Namen der süßen Maus hab ich leider vergessen - französische Bulldogge auf dem Petersberg in Erfurt.
Den Namen der süßen Maus hab ich leider vergessen - französische Bulldogge auf dem Petersberg in Erfurt.

Ähnliche Zahlen habt ihr vielleicht schon mal unter Bildern gesehen: 1/250, f/1.8, ISO 280 Aber bisher habt ihr diesen nie wirklich Beachtung geschenkt, weil ihr damit nichts anfangen konnte? Das möchte ich mit dem nachfolgenden Artikel ändern. Ich erkläre euch Belichtungszeit, Blende und Iso und deren Zusammenhang und die Wirkung auf Bildern. Das ganze habe ich zur Vereinfachung mit einigen Beispielbildern unterlegt und hoffe, es ist verständlich. Für die ersten Schritte mit der Spiegelreflex sind die ganzen Werte noch nicht essentiell, aber sobald ihr weg von den voreingestellten Modi wollt und euch mit der manuellen Fotografie auseinandersetzen wollt, dann schaut euch den Artikel gern an: 

 

Iso, Belichtungszeit und Blende. Wie fotografiere ich manuell? 

Zwei französische Bulldoggen auf dem Petersberg in Erfurt.
Zwei französische Bulldoggen auf dem Petersberg in Erfurt.
Timmy vor dem Erfurter Dom
Timmy vor dem Erfurter Dom

Nun haben wir die technischen Grundlagen der Kamera fürs erste 'besprochen' und beginnen nun mit der Nachbearbeitung. Vielen von euch ist das Format JPEG mit Sicherheit ein Begriff. Aber wie sieht es mit dem Format RAW aus? Habt ihr davon schon mal gehört? Viele Fotografen fotografieren ihre Bilder ausschließlich im so genannten Rohdatenformat. Ich mache das ebenfalls so. Roh bedeutet, dass die Bilder in der Kamera nicht nachbearbeitet werden, sondern quasi so aus der Kamera kommen, wie der Bildsensor sie aufgenommen hat. Warum das RAW Format sinnvoll ist, wie groß der Unterschied zu JPEG ist und weshalb wir ebenfalls in RAW fotografieren, erfahrt ihr hier: 

 

Warum im RAW Format fotografieren?

 


Folgende Artikel sind in Planung: 

Bearbeitung mit Lightroom (warum Lightroom, was kann Lightromm?)

Bearbeitung mit Photoshop (warum 2 Programme, was kann Photoshop?, gibt es Alternativen?) 

Tipps und Tricks den Hund schön in Szene zu setzen

Trickdogging für schöne Hundefotos