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Tipps für ein sicheres Weihnachten mit Hund

von Vicky 

 

Als Timmy neulich schwanzwedelnd vor unserem Couchtisch stand, kam er mit der Rutenspitze gefährlich nah an den Adventskranz. Auch die Weihnachtsdekoration findet Timmy wohl ziemlich lecker, denn er versucht ständig die Tannenzapfen anzuknabbern... Vom Plätzchenteller brauch ich wohl erst gar nicht anfangen... 


Falls euer Vierbeiner auch so neugierig und verfressen ist, gibt es heute ein paar Tipps, um die Adventszeit für euch & euren Vierbeiner sicher zu gestalten. 

 

1. Weihnachtsbaumkugeln und andere spannende Dekorationen


Bei vielen steht sicherlich ein Weihnachtsbaum, an welchem bunte Kugeln hängen. So auch bei uns. Im ersten Jahr fand Timmy die Kugeln ziemlich cool. Klar, die sehen ja schließlich aus wie ein Ball. Er versuchte, damit zu spielen. Die meisten Kugeln bestehen aus ganz dünnem Glas, welches schnell zerbricht. An den Scherben kann sich der Hund schnell verletzen. Um den vorzubeugen, stellt den Baum einfach etwas höher oder ersetzt Glaskugeln durch alternativen Baumschmuck. Ähnlich verhält es sich mit Adventskranz & Co. Timmy liebt Zimtstangen, Tannenzapfen und andere Deko. Diese stehen nun einfach außerhalb seiner Reichweite. 


2. Der Weihnachtsbaum 


Achtet darauf, dass dieser sicher steht und fest im Ständer verankert ist. Damit euer Hund (oder auch eure Katze) diesen nicht umschmeißt. Am besten ihr sichert euren Baum zusätzlich an der Wand. Außerdem solltet ihr aufpassen, dass euer Tier nicht aus dem Ständer trinkt. Bei Rüden sollte außerdem bedacht werden, dass der Baum mit einer Toilette verwechselt werden könnte. Timmy markiert unseren Weihnachtsbaum... Seit dem steht er einfach auf einem kleinen Tisch. So kann er auch nicht daraus trinken. 


3. Kerzen 


Aufpassen solltet ihr auch auf brennende Kerzen. Gerade diese, die in Höhe eures Tieres stehen. Das Fell kann schnell Feuer fangen und euer Tier ernsthaft verletzen. Stellt die Kerzen außerhalb der Reichweite eurer Tiere auf oder nutzt als Alternative LED-Kerzen. 


4. Schokoladenweihnachtsmann & Co. 


Viele wissen es leider nicht, aber Schokolade ist giftig für euren Hund. Sie enthält den Wirkstoff Theobromin. Je dunkler die Schokolade, desto giftiger. Es kommt natürlich auf das Gewicht eures Hundes an und die Menge die er frisst. Aber um kein Risiko einzugehen, achtet einfach darauf, dass der Hund an keinerlei Schokolade ran kommt. Und sagt dies auch unbedingt eurem Besuch! Denn schnell ist mal ein Keks mit Schokoglasur unter den Tisch gefallen... 


5. Kekse & andere Leckereien 


Nicht nur die Schokolade an den Keksen kann giftig sein. Auch der neuerdings häufig verwendete Zuckerersatz Xylit bzw. Birkenzucker ist hochgiftig. Bereits 1 Gramm Xylit pro Kilogramm Körpergewicht ist lebensgefährlich. Bei Timmy wären das also gerade einmal 20 Gramm. Da Xylit als Zuckerersatz verwendet wird, kann er also auch in Kuchen, Keksen oder Muffins drin stecken. Wenn euer Hund also mal ein Keks bekommt, dann stellt vorher unbedingt sicher, dass dieser mit herkömmlichen Zucker gebacken wurde! Weist auch bitte euer Umfeld darauf hin. Denn jeder weiß, wie schnell die Verwandschaft mal etwas essbares "verliert"... Backt eurem Hund doch einfach selbst ein paar leckere Weihnachtskekse und diese dürfen dann natürlich auch von der Verwandschaft verteilt werden: Bei Moe & Me und Ren & Stimpy findet ihr ein paar leckere Rezepte 


6. Der Weihnachtsbraten 


Auch ein Stück von der Ente landet gern mal im Napf. Bedenkt hierbei bitte, dass Hunde das fettige und würzige Essen nicht gewohnt sind. Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen können die Folge sein und das wollen wir unserem Vierbeiner ja nur ungern antun. Wer dem Hund ein besonderes Weihnachtsmenü zubereiten möchte, kann sich bei fiffibene insirieren lassen. 



Viele weitere tolle Tipps für ein sicheres und entspanntes Weihnachten, findet ihr auf dem Yorkshire Terrier Blog


Wir wünschen euch und euren Vierbeinern schon mal eine schöne, erholsame und stressfreie Weihnachtszeit!

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Kommentare: 3
  • #1

    Indianermädchen und ich (Montag, 14 Dezember 2015 20:59)

    Jaa, zur Weihnachtszeit gibt's eine Menge zu beachten.. Emmely's erstes Weihnachten fand bei meinen Großeltern statt, die sehr, sehr traditionell sind. Und was so ein Enkelkind lernen konnte, musste nun auch ihr Enkelhund lernen. An Kerzen hat er nichts zu suchen und der Tannenbaum ist tabu [eben wegen Kerzen, Kugeln und Schokoringen]. Und nun feiert das Indianermädchen bald ihr drittes Weihnachtsfest mit allem drum und dran und es klappt erstaunlich gut. Allerdings ist Emmely im Haus auch meistens eher ruhig und kann sich gut an Tabus halten. Trotzdem ist der Tannenbaum mit brennenden Kerzen eh nie ohne Aufsicht - und das Indianermädchen eben auch nicht..
    Liebste Grüße
    Lizzy und das Indianermädchen

  • #2

    Sabrina und Bella (Dienstag, 15 Dezember 2015 19:05)

    Bella erlebt dieses Jahr ihr erstes Weihnachten. Bei uns zuhause ist allerdings nicht geschmückt, weil Weihnachten nicht so ganz unser Ding ist - dafür wird bei meinen Eltern umso mehr dekoriert. Momentan steht schon ein mannshoher, selbstgebastelter Holzweihnachtsmann im Wohnzimmer. Den darf Bella selbstverständlich nicht umrennen; bisher hält sie sich sogar daran. Was sie zu einem Baum mitten im Wohnzimmer sagen wird, weiß ich allerdings noch nicht - ich bin gespannt! :)

    Liebe Grüße

    Sabrina & Bella

  • #3

    Pfotenliebling (Mittwoch, 16 Dezember 2015 08:55)

    Ja, Weihnachten steht mal wieder schneller vor der Türe als man glaubt! Unser Adventskranz steht schon sicher auf dem Esstisch, denn wenn Finn mit seinem plüschigen Schwanz wedelt, fängt der schneller an zu fackeln als man denkt... Nein wir möchten dieses Jahr ein ruhiges Weihnachten ohne irgendwelche Zwischenfälle :)
    Den Baum markiert er Gott Sei Dank nicht, aber dennoch bleibt er gerne *auch mit seinem Plüsch Schwanz* an den Kugeln hängen, die dann gerne zu Bruch gehen. Mal schauen wo wir den Baum dieses Jahr hinstellen, sodass dieses Jahr alles heile bleibt :)

    Allerliebste Grüße
    Lisa & Finn