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Tipps & Tricks für tolle Hundefotos

Wie ihr ja wisst, fotografiert das Frauchen unheimlich gerne. Am liebsten würde sie ihr bisher erlerntes Wissen weiter geben, allerdings ist sie ziemlich schlecht im erklären von solchen Dingen ;-) 

Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir euch heute einen tollen Gastbeitrag von rahmendirekt.de vorstellen dürfen, in dem es um Tipps & Tricks für tolle Hundefotos geht. 

 

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen und beim späteren ausprobieren!


Tipps & Tricks für tolle Hundefotos

 

Haustiere sind neben unseren Kindern die beliebtesten Fotomotive für den Hobbyfotografen und das gilt ganz besonders für unseren wirklich besten Freund, den Hund. 

Hunde sind dynamisch und oftmals auch lustig, sie machen alles gerne mit, durch ihre enorme Intelligenz und Neugier bieten sie uns immerzu sehr originelle Fotomotive. Und gerade ihre "unmenschliche" Seite macht sie zu einer unerschöpflichen Bilderquelle. Gemeint ist hier ihre hundertprozentige Ehrlichkeit beim Ausdruck ihrer Gefühle, denn Hunde verstellen sich nicht. Manchmal kann diese Eigenschaft aber auch eine besondere Herausforderung für den Fotografen sein, d. h., für so manches brillante Tierfoto ist auch viel Geduld, ja sogar der eine oder andere Trick erforderlich.

Vorbereitung des Fotoshootings


Eine ruhige, ansprechende, quasi unbewegte Kulisse kann sehr vorteilhaft sein bei so beweglichen Motiven wie Hunden. Fahrende Autos, Züge oder flanierende Menschen erschweren das Fotografieren nur unnötig. Am besten gelingen übrigens die Fotos "auf Augenhöhe", nicht jene, die von oben herab geschossen werden. Aber genau das verlangt auch oft Geduld und Ausdauer vom Fotografen, denn das Sitzen in der Hocke mit gelegentlichem Abschlecken durch den Hund ist schon in gewisser Weise unbequem. Daher wählen viele auch die Bauchlage abgestützt auf den Ellenbogen. 

 

Die besten Fotos entstehen dann, wenn ein Hund beim Toben seinen Spaß hat. Daher ist es ideal, wenn noch jemand dabei ist, der mit dem Hund spielt und ihn zur Aktion animiert. Mit den modernen Digitalkameras können dann viele Fotos davon in kurzer Zeit hintereinander aufgenommen werden (Serienmodus). Später können die vielen Fotos am PC in aller Ruhe bewertet und ggf. aussortiert werden. Dabei sind immer wieder höchst interessante Überraschungen zu finden. Einzelne Bilder, die auf dem Bildschirm der Kamera für misslungen gehalten wurden, entpuppen sich zuweilen als echte Fotokunst, vielleicht gerade weil die tief stehende Sonne direkt von vorn in die Linse strahlte. 

 

Die älteren Leser erinnern sich bestimmt noch daran, wie sparsam in der analogen Zeit mit dem Fotografieren umgegangen wurde, weil jedes einzelne Foto auf Basis der lichtempfindlichen Silberbromidkörnchen erst einmal kostenintensiv (schwarz-weiß) entwickelt werden musste, und der Würfel mit den 4 Einmalblitzen war seinerzeit richtig teuer. Diese Zeiten sind im Zeitalter digitaler Kameras natürlich Geschichte. Aber Achtung: bitte nicht nur die gute alte Zeit belächeln. Professionelle Fotokünstler wissen um die Vorteile der alten analogen Technik und setzen diese daher auch heute noch ganz gezielt ein.

 

Übrigens, intelligente Tiere wie unsere Vierbeiner verstehen den Zweck der Fotoprozedur sehr wohl und so mancher Hund verhält sich geradezu wie ein Fotomodell. Voraussetzung dafür ist natürlich immer auch die Belohnung für "richtiges" Verhalten. Das muss nicht immer ein Leckerli sein, auch Streicheln und ein gutes Wort der Anerkennung machen das Tier glücklich. 

Motivoptimierung 

 

  • Eine Horizontlinie, die genau mittig durch das Bild verläuft, ist eher etwas langweilig. Wenn eine turbulente Wetterlage gerade einen sehr schönen Himmel produziert, darf die Horizontlinie auch mal entgegen aller Regeln ins untere Drittel des Bildes verschoben werden.
  • Bei Nahaufnahmen ist es relativ wichtig, die Bildschärfe auf den Abstand der Augen einzustellen. Falls sich dann in den Augen ein Lichtreflex ergibt, dann ist das gerade gut, weil Augen ganz ohne Reflex etwas leblos wirken.
  • Der Hund sollte sich nicht exakt im Zentrum des Bildes befinden. Schöner wirkt das Foto, wenn z. B. zwei Drittel des Hintergrundes vor der Bewegungsrichtung des Tieres erscheinen und in etwa ein Drittel hinter dem Hund.
  • Eine moderne Digitalkamera verfügt über das sogenannte Sportprogramm. Bei sich schnell bewegenden Motiven optimiert diese Einstellung die Tiefenschärfe, die Belichtung und auch die Nachführung des Autofokus.

 

Gute Lichtverhältnisse sind entscheidend 

 

Das schönste Fotolicht mit einem relativ hohen Rotanteil gibt es in den frühen Morgenstunden sowie am Abend. Die pralle Mittagssonne im Hochsommer hingegen kann auch in Mitteleuropa recht extreme Schatten bzw. Kontraste verursachen, welche beim Fotografieren eher ungünstig sind. Von daher eignet sich die unmittelbare Mittagszeit, in welcher die Sonne recht hoch am Himmel steht, meist nicht so gut zum Fotografieren.

Fotos im Gegenlicht sind gar nicht gut, heißt es, dennoch kann diese Situation "mit Lichtkranz" gerade bei Hunden mit langem Fell sehr reizvoll wirken. Seitlich einfallendes Licht mit dezenten Schatten liefert eigentlich immer gute Fotos ab.

Und noch ein letzter Tipp: Beim Fotografieren immer wieder mal zwischen Quer- und Hochformat wechseln. Es gibt nämlich tatsächlich viele Bilder, die erst im Hochformat so richtig zur Geltung kommen. 


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Kommentare: 2
  • #1

    Luisa Benning (Donnerstag, 02 Februar 2017 21:32)


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  • #2

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