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Übergewicht beim Hund

Illustration (c) www.aram-und-abra.de
Illustration (c) www.aram-und-abra.de

Über das Gewicht reden die wenigsten gern, vor allem nicht wenn es um das Gewicht ihrer geliebten Vierbeiner geht. Klar, wer will schon hören, dass sein Hund dick sei? Oder gar zugeben, dass man es etwas zu gut gemeint hat mit dem Futter? Vermutlich niemand. Ich weiß durchaus wovon ich rede. Denn auch wir müssen bzw. mussten uns oft genug anhören, dass Timmy "sehr kräftig", "äußerst stämmig" oder sogar "fett" sei. Klar, mit seinen (zu Höchstzeiten) 22,3 Kg schoss er deutlich über den Rassestandard hinaus. Das macht er mit einer Schulterhöhe von 48 cm allerdings auch. Wir streiten nicht ab, dass Timmy schon mal ein Kilo zu viel drauf hatte, richtig fett war er allerdings nie. Aktuell hat er eine super Figur, wiegt 19 Kilogramm und gerade dann nerven Kommentare wie „Na du bist aber wieder fett geworden“ oder ähnliches. Ja, dass verletzt mich als Besitzer auch wenn das der ein oder andere vielleicht albern findet.

 

Etwa jeder dritte Hund ist zu dick*

 

Beagle (wie auch beispielsweise Labradore) gehören zu den Rassen, die zu Übergewicht neigen.  Ihr permanenter Hunger gepaart mit einem herzerweichenden Blick und zack - hier ein Stück Kuchen, da eine Scheibe Wurst, dort eine Pommes, hier etwas Kartoffelsalat... Die wenigsten können widerstehen und oft merkt man gar nicht, wie viel der Hund zusätzlich zu seiner normalen Mahlzeit bekommt (und was eigentlich nicht in den Hund hinein gehört!). Viele Tiere bekommen leider außerdem zu wenig Bewegung oder was wir auch häufig erlebt haben: Die Tiere werden mit Essen "ruhig gestellt". Ein Hund, der etwas zu essen hat, nervt schließlich nicht und muss nicht beschäftigt werden. Klingt traurig, ist aber leider öfter so als man denkt. 

 

Natürlich sind aber nicht nur die anderen daran schuld. Denn schließlich ist man ja als Besitzer selbst für die Fütterung seines Hundes verantwortlich. Und wenn man sich dann tatsächlich mal vor Augen führt, was der Hund jeden Tag so bekommt, fällt einem vielleicht auf das es zu viel ist. So erging es auch uns. Timmy bekommt nur einmal am Tag eine richtige Mahlzeit und das ist abends gegen 17:00 Uhr. Er bekommt übrigens nur eine richtige Mahlzeit, weil er dadurch einfach satter ist. Wenn er früh 150 Gramm bekommt und Abends 150 Gramm bekommt. dann ist er nie wirklich satt und deutlich öfter auf Futtersuche. Deshalb ist es für Timmy so besser. Bei anderen Hunden kann das natürlich anders sein. Damit er aber nicht den ganzen Tag mit leerem Magen unterwegs ist, bekommt er nach dem Aufstehen etwas zum kauen und tagsüber Leckerlis beim Training / zum suchen etc. Die Leckerlis werden mittlerweile nicht mehr abgewogen, aber es ist etwa eine Handvoll. Timmy wird gebarft und als Leckerlis gibt es Hundewurst und getrocknetes Fleisch. Ab und an kommt auch mal ein gefüllter Kong dazu. Aber das war nicht immer so. 

 

Als Timmy noch Trockenfutter bekam, war das anders. Er war tatsächlich mäkelig und hat das Trockenfutter eher wiederwillig gefressen. Es wurde erst besser, als der Napf immer gefüllt war und er Fressen konnte, wann er wollte. So verlor man allerdings schnell den Überblick über die gefressene Menge. Hinzu kamen zahlreiche Leckerlis, Kauknochen etc. von den üblichen Handelsmarken. Wenn ich heute daran denke, was wir Timmy für Müll gefüttert haben, bekomme ich ein richtig schlechtes Gewissen. Bei seinen heißgeliebten Kauknochen stand Zucker als Inhaltsstoff noch vor Fleisch, was eigentlich alles aussagt. Ein Kauknochen enthielt mehr als 500 Kalorien, es war also eigentlich nur eine Frage der Zeit bis Timmy bei unserer damaligen Fütterung an Gewicht zulegt. Natürlich waren wir schon immer recht aktiv, aber es reichte eben nicht aus um die aufgenommenen Kalorien zu verlieren. Denn mit seinem Trockenfutter und einem Kauknochen war es ja nicht getan. Hier mal ein Jogurthbecher zum ausschlecken, ein mit Leberwurst oder Quark gefüllter Kong, Leckerlis im Training und eben die Verwandtschaft, die gerne mal aus Versehen etwas unter den Tisch fallen lies. 

 

Es dauerte also nicht lange und Timmy war ein Moppelchen geworden. Anfangs ist es uns wirklich nicht aufgefallen aber man hat es schon recht bald gesehen und vor allem wurde es uns dann auch - häufig nicht ganz freundlich - mitgeteilt. Übrigens kamen die "der ist aber fett geworden"-Sprüche vor allem von Leuten, die Timmy regelmäßig heimlich Kuchen, Bratwurst und Co. zugesteckt haben... 

 

Der Hund kann freilich nichts dafür das er dick ist, denn wie gesagt: Der Besitzer ist dafür zuständig, auf das Gewicht seines Hundes zu achten und ihn gesund zu ernähren. Und natürlich schmälert das Gewicht nicht den tollen Charakter eines Hundes. Leider (und da nehme ich mich nicht raus) nimmt man als Besitzer Kommentare zum Gewicht des Hundes persönlich und man fühlt sich selbst beleidigt. Aber manchmal hilft eben ein Kommentar, um den Besitzern die Augen zu öffnen auch wenn man erstmal einen Schwall von Schimpftiraden über sich ergehen lassen muss. Ich hab teilweise nicht anders reagiert muss ich gestehen. Allerdings war ich letztlich froh über den ein oder anderen Kommentar, denn als Besitzer sieht man die Dinge anders. Natürlich galt und gilt hier vor allem das der Ton die Musik macht und man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen sollte. 

 

 

 

 

Unser Moppel im Januar 2015. Zu seiner (und unserer) Verteidigung muss ich aber sagen, dass er im Sitzen grundsätzlich kräftig aussieht, da er einen sehr breiten und tiefen Brustkorb hat. Aber hier ist schon recht gut zu erkennen, dass da ein Kilo zu viel drauf war. 

 

Die Gründe für Übergewicht beim Hund

 

  • Fehlerhafte bzw. falsche Ernährung (zu hohe Futtermengen, Nahrung mit zu hohem Energiegehalt, fehlende Kenntnis...)
  • mangelnde Bewegung ( vor allem im Verhältnis zur Energieaufnahme)
  • Genetik (Labradore, Beagle) 
  • Alter
  • Krankheiten (Schilddrüsenerkrankungen, Nierenerkrankungen...) 
  • Operationen / Medikamente (Cortison, Kastration...) 
  • Trächtigkeit

 

Natürlich trägt nicht immer der Halter die Schuld. Sollte ein Hund in kurzer Zeit zunehmen ohne das man etwas an der Ernährung oder der Aktivität geändert hat, sollte natürlich umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, um Erkrankungen ausschließen zu können. 

 

 

(c) Dale**
(c) Dale**

 

 

 

 

 

 

Im Vergleich zu diesem Beagle wirkt Timmy selbst mit 22 Kilogramm schlank. 

Als ich begonnen habe, diesen Artikel zu schreiben und nach passenden Bildern zu suchen bin ich in diversen Fotoportalen fündig geworden. Gebt einfach mal Fat Beagle oder Fat Dog bei der Bildersuche ein… Ganz ehrlich? Bei manchen Bildern hätte ich heulen können. Aber noch schlimmer waren die Kommentare unter den Bildern… „omg soooooo cute“, „ohhhh i love beagles“, „adorable“, „ohhhhhh sooo lovely“, „LOL. I have a fat beagle too“, „fat dogs are so cute“…..

 

Fette Hunde sind NICHT süß! Die sind krank! Dauerhaftes Übergewicht ist tödlich! Natürlich hat auch ein dicker Hund einen tollen Charakter, er ist mit Sicherheit auch super lieb und ja, natürlich ist er grundsätzlich auch süß. Aber das Übergewicht ist nicht süß. Timmy war auch mit 22 Kilo ein super Hund, aber mit kranker Hüfte ist jedes zusätzliche Kilo einfach zu viel. 

 

Übergewicht ist eine ernst zunehmende Krankheit - auch beim Hund

 

Denn Übergewicht kann - wie beim Menschen auch - zu verschiedenen weiteren Krankheiten führen:

  • Diabetes Mellitus
  • Atemprobleme
  • Verdauungsstörungen
  • Lebererkrankungen
  • Hautkrankheiten
  • Schmerzen in den Gelenken
  • Schwächung des Immunsystems
  • ein erhöhtes Narkoserisiko

Ein übergewichtiger Hund lebt bewiesenermaßen kürzer und seine Lebensqualität ist stark herabgesetzt. Dicke Hund oder auch Katzen neigen zu Trägheit und verlieren durch die Einschränkung der Beweglichkeit den Spaß am Spielen und Toben. Katzen leiden vor allem darunter, dass sie sich selbst schlechter bis gar nicht mehr putzen können. Bei Hunden ist Übergewicht vor allem für die HD und / oder ED Patienten problematisch. Denn jedes Gramm zu viel verursacht Schmerzen und drückt auf die Gelenke. 

 

Übergewicht erkennt man nicht zwingend an der Zahl auf der Waage

 

Ähnlich wie beim Menschen, hat die Zahl die auf der Waage steht, nicht zwingend was zu sagen. Wenn ich einem Beaglebesitzer erzähle, dass Timmy 21 Kg wiegt – ohne dass dieser ihn kennt – dann fällt er vermutlich in Ohnmacht. Die meisten Beaglerüden wiegen im Schnitt um die 15 Kg. Manche sogar nur 12 oder 13. Ihr seht – die Zahl im Rassestandard sagt eher wenig aus. Wichtiger ist die Figur an sich. Folgende Abbildung erklärt das ganz gut, weshalb ich an dieser Stelle gar nicht viel erklären will:

(c) tierklinik.de***
(c) tierklinik.de***

Keine allgemeingültigen Tipps zum abnehmen

 

Ich möchte an dieser Stelle keine generellen Tipps zum Abnehmen geben. Denn eine Diät beim Hund sollte mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Vor allem dann, wenn man sich nicht sicher ist, warum der Hund an Übergewicht leidet. Auf gar keinen Fall sollte man das Futter von jetzt auf gleich radikal reduzieren oder die Bewegung plötzlich extrem steigern – denkt dabei vor allem an die Belastung der Gelenke bzw. auch an die Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralien. Was bei leichtem Übergewicht in jedem Fall hilft, sich alles (!) zu notieren, was der Hund über den Tag so bekommt und dann anfangen, das ein oder andere Leckerli weg zu lassen, vor allem die mit viel Zucker und viel Fett. Das macht wirklich enorm viel aus! Ansonsten schauen WAS man füttert. Ich halte übrigens nicht viel von Diätfutter oder Lightfutter. Auch beim Menschen halte ich nichts von Lightprodukten. Das ist aber eher eine persönliche Einstellung als das ich dies jetzt wissenschaftlich untermauern kann. Zur Unterstützung bei der Fütterung kann man sich auch an einen Ernährungsberater für Hunde wenden. Diese erstellen Futterpläne, welche genau auf euren Hund angepasst werden. 

 

Bei Timmy lag die Gewichtsabnahme vor allem an der Ernährungsumstellung auf BARF. Also auf die Fütterung mit rohem Fleisch. Außerdem half es uns, dass er zu festen Zeiten sein Futter erhält. So haben wir eine deutlich bessere Kontrolle über die aufgenommene Menge. Er bekommt als Leckerlis nur noch getrocknetes Fleisch bzw. spezielle Hundewurst vom Fleischer. Natürlich bekommt er auch mal eine Wiener vom Fleischer oder eine Scheibe Käse vom Tisch. Auch eine kleine Kugel Eis im Sommer ist mal drin. Aber das sind Ausnahmen und in keinem Fall die Regel. Zusätzlich haben wir unserer Familie klar gemacht, dass sie uns vorher fragen ob und was sie ihm geben dürfen. So kommt es dann auch mal vor, dass er nach Familienfeiern kein Abendbrot mehr bekommt, einfach weil schon 4 Wiener unter den Tisch gefallen sind. Früher stand dann zu Hause dennoch das Trockenfutter bereit und die Wiener waren zusätzliche Nahrung. 

 

Was man bei uns definitiv nicht mehr findet: Sämtliche Leckerlis und Kauknochen der bekannten großen Marken. Nicht nur wegen der fragwürdigen Inhaltsstoffen, sondern auch auf Grund der Tierversuche, die die Hersteller nach wie vor durchführen.  

 

Wer sich für die Thematik Hundefutter und Ernährung interessiert, sollte sich unbedingt die folgenden Artikel bzw. Blogs / Bücher anschauen: 

 

Wieso die meisten Trockenfutter Sorten schädlich für Hunde sind - Les Wauz

Woran erkenne ich gutes Futter? - Les Wauz

Welche Marken kann ich empfehlen? - Les Wauz

Wie Stiftung Warentest uns und unseren Hunden Abfälle und Lügen füttern möchte - Les Wauz

 

www.clean-feeding.de 

 

Katzen würden Mäuse kaufen: Wie die Futterindustrie unsere Tiere krank macht****

 

(Versteckte) Dickmacher in der Hundeernährung

 

Das Prinzip des Abnehmen ist dem Grunde nach relativ einfach. Ein Hund nimmt dann ab, wenn er mehr Kalorien verbraucht als er zu sich nimmt. Das klingt logisch und auch recht einfach. Aber hierzu sollte man wissen, was eigentlich in Hundefutter so drin steckt und wie man die Inhaltsstoffe deutet. Und vor allem was letztlich Dick macht. 

Wie bereits erwähnt, befindet sich in vielen industriell hergestellten Leckerlis und auch in einigen Alleinfutter Zucker. Je weiter vorn eine Zutat bei den Inhaltsstoffen steht, desto mehr ist von ihr enthalten. An erster Stelle sollte bei Hundefutter also stets Fleisch stehen. Und zwar so aufgeschlüsselt, dass man genau erkennt was für Fleisch enthalten ist. Aber aufpassen: Einige Hersteller tricksen hierbei gern. Hierzu zwei Beispiele um euch dies kurz zu verdeutlichen. Viel wissenswertes zum Thema Futterdeklaration findet ihr in den oben verlinkten Artikeln von Les Wauz. 

Hirtengold Nassfutter Weiderind

70 % Fleisch vom deutschen Weiderind (davon 90 % Muskelfleisch, 5 % Herzen, 5 % Pansen) 

15 % Petersilienwurzel

10 % Kartoffel

5 % Apfel

 

Dieses Futter kann man bedenkenlos füttern. Keine versteckten Zusätze, keine Aromastoffe oder Geschmacksverstärker, kein Getreide und natürlich Fleisch als Hauptbestandteil. Das Futter ist zu 100 % aufgeschlüsselt. 

handelsübliches Nassfutter Rind

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (40 %, u. a. 4 % Rind), Öle und Fette (0,5 % Sonnenblumenöl), Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse (0,5 Rübenschnitzel), pflanzliche Eiweißextrakte. 

 

40 % Fleisch und Nebenerzeugnisse, davon 4 % Rind. Und die restlichen 36%? Was sind Nebenerzeugnisse? Welches Fleisch ist enthalten? Muskelfleisch? Innereien? Pansen? Schlachtabfälle trifft es eher. Dies ist kein hochwertiges Futter.

 

 


Ich denke, der Unterschied ist schon recht deutlich. Deshalb lohnt es sich beim Futter und vor allem auch bei Leckerlis auf die Rückseite zu schauen. Auch hierzu zwei Beispiele: Ein Stück Ochsenziemer getrocknet (als Beispiel wieder von Hirtengold) ist 100 % naturbelassenen. Der Ochsenziemer wird einfach so wie er ist luftgetrocknet. Ohne Zusatz von Aromastoffen und Zucker. Der einzige Inhaltsstoff ist? Fleisch. Im Gegensatz dazu nehmen wir normale Kauknochen, die es von vielen verschiedenen Herstellern gibt. Die erste Zutat? Getreide. Die zweite? Pflanzliche Nebenerzeugnisse. Die dritte Zutat? Zucker. Was meint ihr ist für den Hund gesünder?

Aufpassen müsst ihr hier dennoch ein wenig: Ein Ochsenziemer ist relativ kalorienreich. Die fettärmere Variante ist zum Beispiel getrocknete Rinderlunge. 

 

Tipp: Eine tolle Möglichkeit gesunde Leckerlis für euren Hund herzustellen ist es, Fleisch selbst zu dörren. Hierzu kauft ihr einfach Fleisch, schneidet es in Stückchen und trocknet es idealerweise in einem Dörrautomaten (ab 30€ - die Anschaffung lohnt sich aber) oder ihr nutzt den Backofen zum trocknen. Aber denkt dran die Leckerlis stets von der Gesamtfuttermenge abzuziehen. Eine andere Variante ist Gemüse. Timmy bekommt auch mal eine Karotte zum knabbern. 

 

Wer seinen Hund barft, sollte außerdem bei der Auswahl der Fleischsorten bzw. bei der Körperstelle von welcher das Fleisch herkommt, aufpassen. So ist zum Beispiel Geflügelbrust in der Regel eher mager, Kalbsbrust hingegen ist eher fetter. Das selbe gilt für Fisch. Fisch ist sehr gesund, aber auch hier gibt es Unterschiede beim Fettgehalt der einzelnen Sorten. Wenn ihr mehr über die Ernährung mit Fisch erfahren wollte, dann schaut gern mal in diesen Artikel vom Blog Queen Lotta rein. Generell kann man sagen, dass Fisch lieber roh als geräuchert gefüttert werden sollte. Denn geräucherter Fisch ist kalorienreicher.

 

Ich möchte mit diesem Artikel niemanden angreifen. Mir ist durchaus bewusst, dass einige Hunde bzw. deren Halter nichts für das Gewicht ihres Hundes können. Ich möchte lediglich aufzeigen, dass Übergewicht nicht verharmlost werden sollte und es eine ernst zunehmende Krankheit darstellen kann, wenn das Übergewicht auf Dauer besteht. Dies ist vielen Hundehaltern und auch Nicht-Hundehaltern, die wir im Laufe der Zeit so getroffen haben, gar nicht bewusst gewesen. Überfütterung ist eine falsch verstandene Tierliebe. Außerdem möchte ich ein Stück weit für das Thema Fertigfutter sensibilisieren und euch die oben verlinkten Artikel und Blogs wirklich ans Herz legen. Ich will niemanden von der Rohfütterung überzeugen, sondern einfach nur aufzeigen das Hundefutter nicht gleich Hundefutter ist. 


Wie ist das bei eurem Hund? Neigt er ebenfalls zu Übergewicht und ihr müsst ein besonderes Augenmerk auf die Ernährung legen? 


* Quelle: peta.de

** Quelle: Flickr: (c) Dale

*** Quelle: (c) tierklinik.de

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Kommentare: 1
  • #1

    Mara (Sonntag, 21 Mai 2017 22:59)

    Hey Victoria,

    das ist ein schöner, gut recherchierter Artikel! Und du hast dir eine sehr passende Illustration rausgesucht. :)
    Abra ist rassetypisch recht zierlich und durch die Bewegung und auch ihr Temperament habe ich eher das gegenteilige Problem. Im Winter wird Fett zugefüttert, damit sie nicht so dünn wird. Sie verfrisst dieselbe Menge, wie ihr 10kg schwerer Schäferhundekumpel, hat allerdings auch mehr Muckies und verbrennt mehr als er.

    Gerne teile ich diesen Artikel in den nächsten Tagen auf der Aram und Abra-Facebookseite.

    Liebe Grüße, auch an Timmy,
    Mara und Abra
    (Deren größter Traum es wohl ist, fett zu sein. Zumindest guckt sie so, wenn sie bettelt und nichts bekommt, mit der Begründung, dass das schrecklich dick machen würde. Antwort: "Aber ich wollte schon immer dick sein, das klingt super!" :-D)